Die Immobilie im Erbfall

Die Immobilie kann beim Tod des Erblassers ebenso wie jeder andere Vermögensgegenstand vererbt werden. Wenn der Erblasser von mehr als einer Person beerbt wird, wird die Erbengemeinschaft Rechtsnachfolger zur gesamten Hand. Falls sich die Mitglieder einer Erbengemeinschaft nicht darüber einigen können, ob die Immobilie verkauft oder von einem oder mehreren Erben übernommen wird, kann jeder Miterbe die zwangsweise Auseinandersetzung der Erbengemeinschaft durch die Teilungsversteigerung vor dem Amtsgericht betreiben. Dies kann dazu führen, dass die Immobilie unter Preis verschleudert wird. Dies kann aber auch dazu führen, dass der überlebende Ehegatte aus dem bis dahin bewohnten Haus oder Wohnung ausziehen muss.

Diesen unschönen und teilweise harten Folgen kann durch vorzeitige Erbfolge oder rechtzeitige letztwillige Verfügung in einem Testament vorgebeugt werden.

Das Grundvermögen ist auch nach dem geltenden Erbschaft- und Schenkungsteuerrecht interessant:

Die Bewertung erfolgt nicht nach dem Verkehrswert, sondern nach dem sogenannten Ertragswert. Der dadurch errechnete Wert beträgt ca. 50 - 60 % des Verkehrswertes. Es ist also aus dieser Sicht finanziell wesentlich interessanter Grundvermögen zu vererben oder zu verschenken, als Barvermögen. Dies ist auch möglich durch eine mittelbare Grundstücksschenkung, in der Bargeld zum Erwerb eines bestimmten Grundstücks oder einer bestimmten Wohnung ererbt oder verschenkt wird.

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